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    Fakultät für Physik und Astronomie

    Großer Zuspruch für Highlights der Physik

    08.10.2021

    Würzburg hat Röntgens Geburtstag mit einem großen Physik-Festival gefeiert. Der Staffelstab der „Highlights der Physik“ geht nun weiter an Regensburg.

    Nur eines von vielen Highlights der Physik: In einem großen Zelt auf dem Würzburger Marktplatz wurden Experimente präsentiert. (Bild: Daniel Peter / Universität Würzburg)

    Die „Highlights der Physik“ fanden, um ein Jahr verschoben, mit einem vielfältigen Show- und Vortragsprogramm vom 27. September bis 2. Oktober 2021 in der Innenstadt und der Universität der Stadt Würzburg statt. Insgesamt nahmen rund 34.000 Besucherinnen und Besucher an dem Festival vor Ort und online teil.

    Veranstalter waren das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.

    Gesellschaftsrelevanz der Physik gezeigt

    Die lokale wissenschaftliche Leitung lag in den Händen von Professor Thomas Trefzger und Katharina Leiter, beide von der Fakultät für Physik und Astronomie der JMU.

    Trefzgers Fazit: „Wir waren begeistert von der großen Resonanz und dem Interesse der Öffentlichkeit an unserer Veranstaltung. In vielen Gesprächen und unterschiedlichsten Formaten konnten wir die Highlights unserer aktuellen Forschung präsentieren und die Relevanz der Physik für die Gesellschaft vermitteln. Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, alle gemeinsam haben zum großen Erfolg beigetragen!“

    Starkes Interesse auch am Online-Programm

    Während des Festivals drehte sich auf dem Marktplatz und in der Neuen Universität am Sanderring alles um Physik. Die Veranstalter und zahlreiche Partner und Förderer freuen sich über den großen Zuspruch, den das Festival an den sechs Tagen erhielt. 17.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich vor Ort von Exponaten, Experimenten und Fachleuten begeistern: von einer interaktiven Mitmach-Ausstellung, den Quiz- und Wissenschaftsshows, zahlreichen Vortragsreihen sowie von einem Tüftelwettbewerb für Schülerinnen und Schüler und einem Science Slam.

    Erstmals konnten Interessierte das Festival auch online besuchen. Ebenfalls rund 17.000 Personen verfolgten die Livestreams von Shows und Vorträgen, gingen auf einen virtuellen Ausstellungsrundgang, diskutierten im Chat mit Forschenden, nahmen an Workshops teil oder schalteten beim Kinderprogramm auf dem YouTube-Kanal der „Highlights“ ein.

    Am Samstagabend ging das Wissenschaftsfestival zu Ende – mit dem ausverkauften Vortragskonzert „James Bond im Visier der Musik“ von Professor Metin Tolan in Zusammenarbeit mit den Würzburger Philharmonikern in der s.Oliver Arena.

    Mit Physik drängende Herausforderungen bewältigen

    Das Wissenschaftsfestival feierte nicht nur die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen vor 125 Jahren. In der Ausstellung und bei den Vorträgen wurde auch die Bedeutung der Physik für die Bewältigung drängender Herausforderungen aufgezeigt, etwa für die Entwicklung der Corona-Impfstoffe oder für die Energiewende.

    Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf das nächste Physikfestival bereits jetzt freuen: Im Herbst 2022 werden die 21. „Highlights der Physik“ in Regensburg stattfinden; dabei wird vor allem die Festkörperphysik im Zentrum stehen.

    Förderung, Unterstützung und Geschichte

    Das Wissenschaftsfestival wird von zahlreichen Institutionen unterstützt. Partner der Veranstaltung 2021 waren die Stadt Würzburg, die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, das Würzburger Unternehmen va-Q-tec und die Internetplattform Welt der Physik. Medienpartner war die Main-Post. Zu den Förderern zählen die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp, Hitachi und die Sparkasse Mainfranken Würzburg. Für die wissenschaftlichen Inhalte, die Konzeption und Durchführung war AC-Science-Consulting aus Dinslaken verantwortlich.

    Die „Highlights der Physik“ wurden 2001 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ins Leben gerufen. Das Wissenschaftsfestival lockte in den vergangenen Jahren bis zu 60.000 Besucherinnen und Besucher an.

    Das Festival tourt mit wechselnder Thematik von Stadt zu Stadt: Würzburg war die 20. Station. Bisherige Etappen: München (2001), Duisburg (2002), Dresden (2003), Stuttgart (2004), Berlin (2005), Bremen (2006), Frankfurt am Main (2007), Halle an der Saale (2008), Köln (2009), Augsburg (2010), Rostock (2011), Göttingen (2012), Wuppertal (2013), Saarbrücken (2014), Jena (2015), Ulm (2016), Münster (2017), Dortmund (2018) und Bonn (2019).

    Von Robert Emmerich

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