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    Fakultät für Physik und Astronomie

    Erderwärmung aus astrophysikalischer Sicht

    29.01.2019

    „Die Physiker – in den Zeiten von Klimawandel und künstlicher Intelligenz.“ So heißt der öffentliche Vortrag, den Professor Karl Mannheim am 2. Februar in der Reihe „Physik am Samstag“ hält.

    Die Atmosphären von Venus und Mars bestehen überwiegend aus Kohlenstoffdioxid. Die Gasanalysen wurden teilweise mit Laserdioden made in Würzburg durchgeführt (Bild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
    Die Atmosphären von Venus und Mars bestehen überwiegend aus Kohlenstoffdioxid. Die Gasanalysen wurden teilweise mit Laserdioden made in Würzburg durchgeführt. (Bild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

    Mit der Vortragsreihe „Physik am Samstag“ will die Fakultät für Physik und Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) junge Leute für die Welt der Physik begeistern. Sie lädt dazu Schülerinnen und Schüler ein, aber auch Lehrkräfte und andere Interessierte. Der Rahmen der Veranstaltung ist locker: Nach jedem Vortrag gibt es Tee, Kaffee und die Möglichkeit, mit Professoren ins Gespräch zu kommen.

    „Die Physiker – in den Zeiten von Klimawandel und künstlicher Intelligenz“: Das ist das Vortragsthema von JMU-Professor Karl Mannheim, Inhaber des Lehrstuhls für Astronomie. Er spricht am Samstag, 2. Februar 2019, um 10:30 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal im Hörsaalbau der Naturwissenschaften am Hubland.

    Zum Vortrag von Professor Mannheim

    Mit seinem Vortragstitel spielt Professor Mannheim auf das Drama „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt an. Dieses Werk entstand 1961 vor dem Hintergrund der Bedrohung der Erde durch den möglichen Einsatz von Kernwaffen. Aktuell ist eine weitere globale Bedrohung erkennbar: der durch die Freisetzung von Treibhausgasen ausgelöste Klimawandel. Dazu die Fakultät:

    „Bei erdähnlichen Planeten mit Atmosphären, die dreiatomige Gasmoleküle wie Kohlenstoffdioxid enthalten, werden die Oberflächentemperaturen wesentlich durch den sogenannten Treibhauseffekt mitbestimmt. Nimmt die Konzentration der Treibhausgase zu, steigt die Oberflächentemperatur solange, bis ein neues Strahlungsgleichgewicht entsteht.

    Die Rolle von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid bei der Erderwärmung kann man anhand der vorgeführten Experimente leicht verstehen. Die Wissenschaft sollte aber nicht als Kassandraruferin missverstanden werden. Unliebsame Erkenntnisse wie der bevorstehende drastische weltweite Temperaturanstieg dürfen nicht verdrängt werden. Man muss schnell und effektiv reagieren.

    Aber wie ist das in einer vernetzten, komplexen Welt überhaupt möglich? Revolutionäre Technologien wie die Künstliche Intelligenz in Verbindung mit stromsparenden neuromorphen Schaltkreisen könnten sinnvoll genutzt werden, um den CO2-Fußabdruck unserer Lebensweise und damit die Erderwärmung zu verringern.“

    Website von „Physik am Samstag“

     

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