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    Fakultät für Physik und Astronomie

    Digitale Medien im Physikunterricht

    19.03.2019

    Für Physik-Lehrkräfte von Gymnasien, Realschulen und Fachoberschulen findet an der Universität Würzburg am 21. März eine Fortbildung statt. Es geht dabei um digitale Medien, aber auch um Datenschutz.

    Um digitale Medien im Unterricht geht es in einer Fortbildung für Physiklehrkräfte.
    Um digitale Medien im Unterricht geht es in einer Fortbildung für Physiklehrkräfte. (Bild: Daniel Peter)

    Das Thema „Digitalisierung“ ist in aller Munde und das digitale Klassenzimmer eine erklärte bildungspolitische Zielvorgabe. Damit ist mehr verbunden als die Anbindung der Schulgebäude an das „schnelle Internet“: Gefragt sind didaktische Konzepte für den lernfördernden Einsatz digitaler Werkzeuge und Medien im Unterricht. Neben fachdidaktischen und pädagogischen Fragestellungen stellt dabei insbesondere der Datenschutz eine Herausforderung dar.

    Darum dreht sich am Donnerstag, 21. März 2019, eine Lehrerfortbildung am Lehrstuhl für Physik und ihre Didaktik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Lehrkräfte von Gymnasien, Realschulen oder Fachoberschulen in allen Phasen der Laufbahn sollen hier Informationen und Anregungen für den Einsatz digitaler Medien im eigenen Physikunterricht bekommen.

    Die Vorträge und Workshops

    Mit seinem Vortrag „Medienrecht in der Schule“ will Dr. Roland Baumann als medienpädagogisch-informationstechnischer Berater für den Bezirk Unterfranken Licht in den Dschungel der rechtlichen Aspekte bei der Nutzung von google, moodle, doodle und Co. bringen.

    Um Medienbildung geht es im Vortrag von Dr. Jürgen Kirstein von der Freien Universität Berlin. Er ist Begründer von tet.folio, einer Software, mit der Schulbücher interaktiv werden, Experimente vom Labor auf den Bildschirm wandern und Lehrkräfte ihren Unterricht digital gestalten können.

    Anschließend bietet das Team des JMU-Lehrstuhls für Physik und ihre Didaktik Workshops an. Dabei können die Teilnehmenden konkrete Anwendungen und Methoden kennenlernen und selbst ausprobieren. Was bedeutet zum Beispiel Flipped Classroom und wie ist diese Methode nutzbar? Wie lassen sich interaktive Arbeitsblätter mit tet.folio erstellen? Mit welchen Tools können die Schülerinnen und Schüler physikalische Probleme am PC selbst modellieren?

    Virtual und Augmented Reality erleben

    Zusätzlich zu den Workshops gibt es einen Hands-On-Bereich. Hier haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen zu erleben sowie weitere digitale Medienanwendungen zu testen. Darüber hinaus besteht ausreichend Zeit für einen Erfahrungsaustausch über die Nutzung digitaler Medien an den jeweiligen Schulen.

    Den Abschluss der Veranstaltung bildet der Vortrag „HCI und Serious Games“. Dr. Martin Fischbach vom Lehrstuhl für Human-Computer-Interaction (HCI) der Universität Würzburg wird zeigen, dass Zocken am Handy oder PC durchaus mit der Vorbereitung auf die nächste Schulaufgabe vereinbar sein kann.

    Die Tagung wird von der Joachim-Herz-Stiftung unterstützt.

    Website der Tagung

    Von Stephan Lück

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