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    Fakultät für Physik und Astronomie

    Auf Spurensuche in der Weihnachtszeit

    20.12.2018

    In diesem Jahr wurde die Weihnachtsvorlesung bestimmt durch ein geniales Verbrechen im Physikalischen Institut. Professor Moriakob, seines Zeichens Meistergauner, stellte die lokale Polizei unter Leitung des urfränkischen „Herrn Chefs“ vor ein Rätsel. Nur durch Hilfe des genialen Detektivs Sherlock Reinert und seines ergebenen Helfers Behrson konnte dieses gelöst werden.

    Dabei wurde das Publikum des bis auf den letzten Platz gefüllten Max-Scheer-Hörsaals mit einer bunten Mischung aus Filmmaterial, humorvollen Dialogen und natürlich physikalischen Experimenten begeistert. Die fast philosophisch anmutenden Aussagen Sherlocks zu Trajektorien und der Relevanz der Zeit wurden durch spannende Experimente untermauert. Der Lebkuchenschuss, der neben der Kreuzung zweier Trajektorien endlich die Frage geklärt hat, wie die Löcher in die Mitte der Sternlebkuchen kommen, ein sich windendes Plasma und in Erinnerung an den Reichenbachfall die Trajektorie eines Wasserstrahls, die sich durch Veränderung des Beobachtungstakts scheinbar umdrehte.
    Die anschließend zur Lösung des Rätsels gezeigten Überwachungsvideos, auf denen der unsichtbare Professor Moriakob die schlechte Kopie der Röntgenurkunde stahl, verwunderten das Ermittlerteam und führten zu einer Diskussion über Unsichtbarkeit, die mit Hilfe eines mit Wasserperlen gefüllten Gefäß eindrucksvoll untermalt wurde. Außerdem ließen Sie bei Sherlock Reinert Zweifel an der nicht verschwundenen Röntgenmedaille aufkommen. Die daraufhin durchgeführten Experimente mit Magnetfeldern, Wasser und Röntgenstrahlen zur Überprüfung der Authentizität mündeten im Entziffern des Bekennerschreibens. Mit Hilfe modernster Technik konnte der entdeckte KUH-R-Code zum Bekennervideo Moriakobs, in dem er den Klau der Röntgenmedaille aus dem Labor ankündigte, verwendet werden.  Um den unsichtbaren Moriakob beim Diebstahl zu fassen, rüsteten sich die Ermittler mit einer Infrarot-Kamera. Jedoch verfolgte nur das Publikum die Sperenzchen des im sichtbaren unsichtbaren Gauners beim Diebstahl, da Behrson und Herr Chef durch den guten Stoff Helium abgelenkt waren. Nach Abriegelung des Hörsaals konnte Moriakob allerdings im Saal an seinem mephistophelischen Grinsen erkannt werden. Die Verhaftung -  ein Sieg für Sherlock Reinert.

    Ein herzlicher Dank geht an alle, die zum Gelingen der Weihnachtsvorlesung beigetragen haben.

    Der Original-Trailer zur Weihnachtsvorlesung steht weiterhin unter https://go.uniwue.de/trailer zur Verfügung.

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    Von Svenja Hümmer

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