Intern
  • none
Fakultät für Physik und Astronomie

Physik am Samstag

Was ist Physik am Samstag?

Physik am Samstag ist eine Vorlesungsreihe zu unterschiedlichen Themen der Physik. Sie bekommen die Möglichkeit, einen Einblick in das Unigeschehen zu erhalten und zu sehen, womit sich Physikerinnen und Physiker heute beschäftigen.

Im Anschluss an jede Vorlesung besteht die Möglichkeit, bei Tee und Kaffee und alkoholfreien Getränken mit den vortragenden Professoren ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Außerdem bieten wir immer verschiedene Zusatzangebote an, wie Laborführungen oder andere Aktionen zum selbst Experimentieren. 

 

Wer kann teilnehmen?

Für die Teilnahme sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich, wir wollen einfach für Physik begeistern und der breiten Gesellscahft zeigen, was alles mit Physik möglich ist.
Bei den meisten Vorträgen ist eine Teilnahme ab der 5. Klasse möglich, genauere Angaben gibt es hierzu in den Beschreibungen der Einzeltermine.

Wir wollen mit unserer Vortragsreihe die breite Gesellschaft für Physik begeistern und Einblicke geben!
 

Womit Sie rechnen können!

Die "kanonischen" Termine für unsere Veranstaltungsreihe "Physik am Samstag" sind die folgenden:

  • zweiter Samstag im März
  • zweiter Samstag im Mai
  • zweiter Samstag im Oktober
  • letzter Samstag im Januar

Auf diese Termine können Sie sich verlassen und damit planen.

Es ist jedoch nie ganz ausgeschlossen, dass zusätzliche Termine für Sonderveranstaltungen hinzukommen.

Aus diesem Grunde empfiehlt sich die Registrierung für unseren Newsletter.

Physik am Samstag findet immer im Max-Scheer-Hörsaal im Naturwissenschaftlichen Hörsaalbau am Hubland an der Universität Würzburg statt. 

10. Oktober 2026 im Rahmen der Space Days

Freier Blick ins All? Astronomie zwischen Forschung und Mega-Konstellationen

Die moderne Astronomie erlebt eine Zeit spektakulärer Entdeckungen: Schwarze Löcher werden sichtbar gemacht, verborgene Strukturen durch Röntgenstrahlung aufgespürt und die Anfänge des Universums mit immer leistungsfähigeren Teleskopen erkundet. Gleichzeitig verändert sich der Nachthimmel rasant. Mehr als zehntausend kommerzielle Satelliten umkreisen bereits die Erde, weitere Mega-Konstellationen sind geplant. Ihre Elektronik, Telemetrie und Wärmestrahlung erhellen zunehmend den Nachthimmel. Was bedeutet das für die wissenschaftliche Beobachtung des Weltraums?

Die Podiumsdiskussion widmet sich den Chancen und Konflikten zwischen astronomischer Forschung und der zunehmenden kommerziellen Nutzung des Weltraums: Warum braucht die Forschung sowohl bodengebundene als auch weltraumgestützte Teleskope? Welche Auswirkungen haben Satellitenkonstellationen auf nahinfrarote und radioastronomische Beobachtungen mit den Teleskopen der Europäischen Südsternwarte und dem Square Kilometre Array, an denen Deutschland maßgeblich beteiligt ist? Und welche internationalen Regeln sind notwendig, damit wissenschaftliche Forschung und wirtschaftliche Nutzung des Weltraums langfristig miteinander vereinbar bleiben?
Diesen Fragen geht Dr. Carolin Liefke gemeinsam mit Prof. Dr. Günther Hasinger, Prof. Dr. Matthias Kadler, Prof. Dr. Jörn Wilms und dem digital zugeschalteten Prof. Dr. Reinhard Genzel nach – sehr gerne auch mit Ihnen!

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesungsreihe „Physik am Samstag“ der Fakultät für Physik und Astronomie statt. 

Mitwirkende
Prof. Dr. Reinhard Genzel (digitale Teilnahme) ist Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, Professor an der Graduate School for Physics and Astronomy der University of California in Berkeley und Mitglied der BAdW. Er ist einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Infrarot- und Submillimeter-Astronomie. 2020 erhielt er den Nobelpreis für Physik, gemeinsam mit der US-amerikanischen Astronomin Andrea Ghez, für die Entdeckung eines supermassereichen kompakten Objekts im Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße.

Prof. Dr. Günther Hasinger ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Zentrums für Astrophysik und Professor für Astrophysik am Institut für Kern- und Teilchenphysik der TU Dresden. Von 2018 bis 2023 war er Direktor der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Prof. Dr. Matthias Kadler ist Professor für Astronomie am Institut für Theoretische Physik und Astrophysik an der Universität Würzburg. In seiner Arbeitsgruppe erforscht er Schwarze Löcher und relativistische Plasmajets, die in ihrer unmittelbaren Umgebung entstehen. Er plant das Wetterstein-Millimeter Teleskop auf der Zugspitze als interdisziplinäre Forschungsplattform für die Radioastronomie, Geodäsie, Radarforschung und Satellitenkommunikation mit hochfrequenter Radiostrahlung.

Prof. Dr. Jörn Wilms ist Professor für Astronomie und Astrophysik an der Dr. Karl-Remeis-Sternwarte in Bamberg, die Teil des Astronomischen Instituts der FAU Erlangen-Nürnberg und des Erlangen Centre for Astroparticle Physics ist. Seine Forschungsinteressen liegen in der Hochenergie-Astrophysik, insbesondere in den Emissionsprozessen von Schwarzen Löchern und in der Physik von Neutronensternen.

Moderation
Dr. Carolin Liefke ist stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie, einem Zentrum für astronomische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Heidelberg, und des Office of Astronomy for Education der Internationalen Astronomischen Union. Ihre Schwerpunkte liegen u. a. in der Lehramtsausbildung, der Entwicklung von Bildungsmaterialien sowie Forschungsangeboten für Schüler*innen.

Der Vortrag ist offen für alle und auch geeignet für interessierte Schülerinnen und Schüler ab der Oberstufe.
Es gibt wie immer Kaffee, Tee & kalte Getränke!

Anschließend gibt es interaktive Einblicke in die satellitengestützte Erdbeobachtung & Veränderungen unserer Umwelt im Klimawandel im Hörsaalbau. 

Wo? Max-Scheer-Hörsaal im Naturwissenschaftlicher Hörsaalbau, Campus Hubland Süd

Wann? Samstag, 10.10..2026, 10.30 Uhr

Weitere Infos und weitere Veranstaltungen im Rahmen der Sapce Days sind hier  zu finden