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    Fakultät für Physik und Astronomie

    35.000 Euro für KI-Forschung

    02.04.2019

    Der Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, Dr. Klaus D. Mapara, hat den mit 35.000 Euro dotierten Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft an Vasilij Baumann vom Lehrstuhl für Technische Physik überreicht.

    Der bunte Hashtag steht für „Gemeinsam“. Die Wirtschafts- und Universitätsvertreter bei der Überreichung des 2019er-Förderpreises der mainfränkischen Wirtschaft, v.l.: Unibund-Schatzmeister Dr. Thomas Trenkle, IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Ralf Jahn, der Kanzler der Universität Dr. Uwe Klug, Universitätspräsident Professor Dr. Alfred Forchel, der Preisträger Vasilij Baumann, IHK-Präsident Dr. Klaus D. Mapara und der Schriftführer des Unibundes Dr. Alfons Ledermann.
    Der bunte Hashtag steht für „Gemeinsam“. Die Wirtschafts- und Universitätsvertreter bei der Überreichung des 2019er-Förderpreises der mainfränkischen Wirtschaft, v.l.: Unibund-Schatzmeister Dr. Thomas Trenkle, IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Ralf Jahn, der Kanzler der Universität Dr. Uwe Klug, Universitätspräsident Professor Dr. Alfred Forchel, der Preisträger Vasilij Baumann, IHK-Präsident Dr. Klaus D. Mapara und der Schriftführer des Unibundes Dr. Alfons Ledermann. (Bild: IHK / Patricia Volk)

    Im Beisein des Vorsitzenden des Unibundes, David Brandstätter, der Universitätsvertreter Präsident Alfred Forchel und Kanzler Uwe Klug sowie des Schriftführers des Unibundes, Dr. Alfons Ledermann, verwies der IHK-Präsident auf die Bedeutung von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen gerade auch für die Region Mainfranken. Mapara betonte die dafür notwendige Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft: „Die IHK fördert Projekte an den regionalen Hochschulen, um der Wirtschaft in der Region die Möglichkeit zu geben, von der anwendungsorientierten Forschung zu profitieren“, so der IHK-Präsident.

    Das junge Team um Vasilij Baumann will mit seinem Projekt das maschinelle Lernen für die Prozesssteuerung von Molekularstrahl-Epitaxieanlagen (MBEs) sowie anderen Großgeräten ermöglichen und für die Prozessautomation einsetzen. Das universitäre Umfeld sei hierfür ideal, da eine Reihe von MBE-Anlagen zur Verfügung stehen, die eine Vielzahl an Daten produzieren würden. Diese würden das maschinelle Lernen trimmen, so Baumann.

    Dabei können die Ergebnisse auch für andere komplexe Maschinen und Verfahren, etwa aus den regional wichtigen Bereichen Elektronik, Kunststoffverarbeitung oder Medizintechnik, als Referenz herangezogen werden. Baumann und sein Team wollen Partner für den Einsatz maschinellen Lernens in der Steuerung, Automation und Überwachung von Maschinen, Anlagen und Prüfständen in Industrie und Forschung werden.

    Der Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft wird seit 1982 vergeben. Seit Bestehen der seinerzeit als „IHK-Firmenspende“ eingeführten Stiftung der mainfränkischen Wirtschaft im Unibund wurden 94 Projekte gefördert. Je nach Zinslage kann der Universitäts-Förderpreis wirtschaftsnahe wissenschaftliche Forschungsprojekte mit 35.000 bis 45.000 Euro unterstützen, ohne dabei das Stiftungsvermögen zu verzehren.

    „Wir danken der mainfränkischen Wirtschaft sehr für diese langjährige Unterstützung. Wo Unternehmen und Hochschulen gut zusammenarbeiten, wird der Standort in seiner Attraktivität gestärkt. Dieses Ziel verbindet Universität und Wirtschaft“, unterstrich Uni-Präsident Forchel. Schließlich wolle man exzellente Wissenschaftler in Mainfranken halten.

    Von Radu Ferendino

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