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Physik und ihre Didaktik

ATLAS-Detektor am LHC

LHC-Beschleuniger am CERN, Genf (Foto: CERN)

Am Large Hadron Collider (LHC) am Cern wurden im Jahr 2012 Protonenstrahlen auf Schwerpunktsenergien von 8 TeV beschleunigt,  zukünftig sind Energien von 13 TeV und später 14 TeV vorgesehen. An den Kollisionspunkten der Protonen werden Bedingungen erzeugt, wie sie Bruchteile von Sekunden nach dem Urknall im Universum herrschten.

Der ATLAS-Detektor am LHC untersucht die zugrunde liegenden physikalischen Prozesse. An diesem Großexperiment sind mehr als 2000 Wissenschaftler und Ingenieure aus weltweit mehr als 150 Instituten im Rahmen der ATLAS-Kollaboration beteiligt. Seit Juli 2008 ist auch die Gruppe „Experimentelle Teilchenphysik“ am Lehrstuhl für Physik und ihre Didaktik Mitglied in der ATLAS-Kollaboration. Eines der wichtigsten Ziele von ATLAS ist das Verständnis der Teilchenmassen. Andere wichtige Aufgaben sind das Studium der Top-Physik, die Suche nach supersymmetrischen Teilchen sowie die Suche nach neuer Physik jenseits des Standardmodells der Elementarteilchenphysik.

Einer der vielbeachteten Erfolge der Auswertung der bisherigen ATLAS-Daten ist die Entdeckung des Higgs-Bosons zusammen mit dem CMS Experiment am 4.7.2012. Die Entdeckung des Higgsbosons war die Voraussetzung des Nobelpreise 2013. Darüber hinaus gibt es aber auch eine Vielzahl anderer Ergebnisse.

Teilchenkollision im ATLAS-Detektor (Quelle: CERN)

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