piwik-script

Intern
Physik und ihre Didaktik

Forschungsschwerpunkte in der Didaktik:

Flipped Classroom im Physikunterricht

Die Digitalisierung in den Schulen fragt auch im Physikunterricht nach dem Einsatz und der Evaluation innovativer Unterrichtskonzepte, die an die digitale Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler anknüpfen. So verwendet das Unterrichtskonzept "Flipped Classroom" online verfügbare Lernvideos, mit Hilfe derer die Schülerinnen und Schüler sich auf den Physikunterricht vorbereiten. Dadurch steht im Unterricht mehr Zeit für schüleraktivierende Tätigkeiten zur Verfügung.

In einer Dissertation und in mehreren Zulassungsarbeiten werden die Auswirkungen dieser Unterrichtsmethode im Physikunterricht untersucht.

Professionalisierung durch Praxisbezug im Lehr-Lern-Labor

Aktuell beschäftigen sich drei Dissertationen mit der Frage, inwieweit das Lehr-Lern-Labor Seminar zur Professionalisierung der Studierenden in der universitären Lehramtsausbildung beitragen kann.

Susan Fried untersucht, ob die Studierenden die Lehrgelegenheit nutzen, ihr bis dahin erworbenes physikdidaktisches Wissen anzuwenden. Unter fachdidaktischem Wissen wird das Wissen verstanden, welches eine Person befähigt fachliche Gegenstände darzustellen, zu erklären, zu strukturieren und zu vernetzen. Im Zentrum stehen die Aspekte Schülerkognition, Instruktionsstrategien, Curriculum und Assessment. Zur quantitativen Erfassung werden die Skalen aus dem Projekt KiL (Krüger et al. 2013) und dem Projekt DIAGNOSER (Thissen-Roe et al., 2004) verwendet. Weitere Daten werden aus der qualitativen Inhaltsanalyse der Logbücher gewonnen.

Florian Treisch beschäftigt sich mit der Entwicklung der professionellen Unterrichtswahrnehmung (PU) der Studierenden im Lehr-Lern-Labor Seminar. Das Forschungsinteresse liegt darin zu untersuchen, inwieweit es im Verlauf des Seminars zu einer Verbesserung der PU der Studierenden kommt und wie eine zusätzliche videobasierte Analysephase nach den Betreuungen der Schulklassen die Entwicklung der PU unterstützt. Als Messinstrument wird das OBSERVER-Tool (Seidel et al., 2010) im Pre-Post-Design verwendet.

Markus Elsholz untersucht die Struktur und Entwicklung des akademischen Selbstkonzeptes (akSK) angehender Physiklehrkräfte im Rahmen des Lehr-Lern-Labor Seminars. Das Forschungsinteresse fokussiert einerseits auf die Operationalisierbarkeit von Selbstkonzeptfacetten in den Bereichen CK, PCK und PK. Zum anderen wird untersucht, ob und mit welchen Abhängigkeiten sich das akSK der Studierenden während der Praxisphase verändert. Als Erhebungsinstrument wurden die Skalen von Dickhäuser (Dickhäuser, 2002) angepasst um der spezifischen Struktur des Lehramtsstudiums gerecht zu werden.

Weitere Bereiche der Forschung

  • Schülervorstellungen
  • Entwicklung von Software  für die Lehre
  • Computereinsatz im Physikunterricht / Multicodierung

Hinweis zum Datenschutz

Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

Hinweis zum Datenschutz

Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

Kontakt

Lehrstuhl für Physik und ihre Didaktik
Emil-Hilb-Weg 22
Campus Hubland Nord
97074 Würzburg

Tel.: +49 931 31-85786
Fax: +49 931 31-85785
E-Mail

Suche Ansprechpartner

Hubland Nord, Geb. 22
Hubland Nord, Geb. 22
Hubland Nord, Geb. 25
Hubland Nord, Geb. 25