Intern
Experimentelle Physik I

Eine kurze Geschichte der EP1

06.05.2026

Nun ist er wieder da: der Lehrstuhl für Experimentalphysik I an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Dieser Lehrstuhl war fast 20 Jahre lang unbesetzt. Es lohnt sich, einen kurzen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen!

Lange Zeit war er verschwunden, doch nun ist er wieder da: der Lehrstuhl für Experimentalphysik I an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Dieser Lehrstuhl war fast 20 Jahre lang unbesetzt. Es lohnt sich, einen kurzen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen.

Der Lehrstuhl für Experimentalphysik – der damals noch keine Nummer hatte – wurde 1946 vom Physiker Helmuth Kulenkampff besetzt. Der Würzburger Tradition folgend widmete sich Kulenkampff intensiv der Erforschung der Röntgenstrahlen, die in Würzburg entdeckt worden waren.

Sein Nachfolger war sein Schüler Max Scheer, der die Forschung an Röntgenstrahlen fortsetzte, sich aber auch intensiv in der Universitätsverwaltung engagierte und zweimal als Rektor der Universität fungierte. Er hatte den Lehrstuhl von 1964 bis 1994 inne.

1994 wurde Gustav Gerber Professor für Experimentalphysik an der Universität Würzburg und hatte bis 2007 den Lehrstuhl für Experimentalphysik I am Institut für Physik inne. Er gehörte zu den Pionieren in Europa, die die Femtosekundenspektroskopie auf Moleküle anwendeten. Nach fast 20 Jahren wurde der Lehrstuhl nun Ende 2025 mit Sebastian Klembt besetzt, der auf den Gebieten der Quantenoptik und der Licht-Materie-Wechselwirkungen forscht.