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Fakultät für Physik und Astronomie

Nanostrukturtechnik Diplom

Wichtiger Hinweis:

Die Diplom-Studiengänge an der Fakultät wurden zum Wintersemester 2007/08 eingestellt. Eine Neueinschreibung ist nur für den entsprechenden Bachelor-Studiengang Nanostrukturtechnik (B.Sc.) oder Master-Studiengang Nanostrukturtechnik (M.Sc.) möglich.

Studienbeginn und Studiendauer

Ab sofort werden Studienanfänger nur noch im Wintersemester zugelassen. Die Studienpläne sehen für die Durchführung des Studiums inklusive der Diplomarbeit und der Prüfungen neun Semester vor. Die Kurs-Lehrveranstaltungen bauen aufeinander auf. Die Studien­pläne sind so gestaltet, dass das Studium sinnvoll nur im Wintersemester begonnen werden kann.

Studienvoraussetzungen

Für die Zulassung gelten die allgemeinen Vorschriften über die Zulassung zum Hochschul­studium. Neben allgemeiner oder ein­schlägi­ger fachgebunde­ner Hochschulreife sind keine weiteren formalen Voraus­setzungen für die Zulassung zum Studiengang Nanostrukturtechnik erforderlich, doch begünstigen eine ausge­prägte Anlage zum Experimentie­ren und Konstruieren und zum analyti­schen sowie mathemati­schen Denken den Erfolg des Studiums. Engli­sche Sprach­kenntnisse sind spätestens im Haupt­studium erforder­lich. Ebenso wichtig ist, dass spätestens im Laufe des Studiums der Umgang mit wenigstens einer Program­miersprache erlernt wird. Spezielle Qualifikationen (z.B. Industriepraktikum) sind für die Aufnahme des Studiums der Nanostrukturtechnik nicht erforderlich. Eine praktische Tätigkeit in der Industrie (Entwicklung, Produktion) oder in wissenschaftlichen Laboratorien im Laufe des Studiums ist aber zu empfehlen.

Das Berufsbild des Diplomingenieurs

Das Studium bereitet auf den Beruf des Diplomingenieurs in anwendungs-, forschungs- und lehrbezogenen Tätigkeitsfeldern vor. Kennzeichnend für diesen Beruf ist eine große Vielfalt möglicher Arbeitsbereiche zu Themenfeldern der Nano- und Mikrostrukturierung, der Energietechnik und Biophysikalischer Anwendungen. Allgemein kann gesagt werden, dass dieser neue Ingenieurtyp in weiten Hochtechnologiebereichen benötigt wird. In der Industrie sollen die Ingenieure in Forschung und Entwicklung, in der Betriebskontrolle, Arbeitsvorbereitung und in Management, Vertrieb und Marketing verantwortliche Positionen einnehmen. Hier soll der vorliegende Studiengang gezielt Grundlagen in verschiedenen Schlüsselbereichen legen, die es den zukünftigen Ingenieuren ermöglichen, neue Technologieschübe im Berufsleben effizient umzusetzen.

Ziele des Studiums der Nanostrukturtechnik

Das Ziel der Ausbildung ist, dem angehenden Diplomingenieur durch sein Studium Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Nanostrukturtechnik zu vermitteln und ihn mit den charakteristischen Methoden des ingenieurwissenschaftlichen und physikalischen Denkens und Arbeitens vertraut zu machen. Durch seine Ausbildung und durch die Schulung des analytischen Denkens soll der Student die Fähigkeit erwerben, sich später in die vielfältigen, an ihn herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und die in der Berufspraxis ständig wechselnden Aufgabenstellungen auf breiter Basis zu bewältigen. Deshalb wird auf das Verständnis der fundamentalen physikalischen und chemischen Begriffe und Gesetze, sowie auf fundierte ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Methodenkenntnisse und die Entwicklung typischer Denkstrukturen besonderen Wert gelegt.

Die Fähigkeit, in ingenieurwissenschaftlichen Zusammenhängen zu denken und systematisch in Praxis und Theorie vorzugehen, entfaltet sich in ständigem Wechselspiel zwischen Vorlesungen, Praktika, Übungen und Seminaren. Durch die Diplomarbeit soll der Student lernen, sein im Studium erworbenes Wissen auf die Lösung einer bisher nicht bearbeiteten experimentellen oder theoretischen ingenieurwissen­schaftlichen Aufgabe anzuwenden. Hierbei ist ferner Gelegenheit gegeben, Zusammenarbeit zu üben, die später in der Regel ein wesentlicher Bestandteil der eigenen Tätigkeit sein wird.

Da die auszubildenden Nanostrukturtechnik - Ingenieure häufig an der Grenze anderer Disziplinen des technisch-naturwissenschaftlichen Bereichs arbeiten, ist es sinnvoll, sich auch Grundkenntnisse auf einem entfernteren Nachbargebiet anzueignen. Darüber hinaus empfiehlt es sich im Hinblick auf eine spätere Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern anderer Fachgebiete, sich an einzelnen Beispielen mit deren Denk- und Arbeitsweise vertraut zu machen.

Die Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Würzburg verleiht nach bestandener Diplomprüfung gemäß Diplomprüfungsordnung den akademischen Grad eines Diplom-Ingenieurs Univ. (Dipl.-Ing. Univ.) bzw. einer Diplom-Ingenieurin Univ. (Dipl.-Ing. Univ.).

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Kontakt

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