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    Faculty of Physics and Astronomy

    Prüfungen und Fristen im Studiengang

    Lehramt Gymnasium Physik PO2015

    Fristen

    (LASPO § 11, 13, 21)

    1. Studienleistungen

    Zum erfolgreichen Abschluss des Lehramtsstudiums für das Fach Physik an Gymnasien sind 270 ECTS-Punkte in einer Regelstudienzeit von neun Semestern zu erlangen.

    Für den zusätzlichen Abschluss eines Bachelor-Studiums innerhalb des Lehramtsstudiums für das Fach Physik an Gymnasien sind 180 ECTS-Punkte in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern zu erlangen.
    Hat der Prüfling die entsprechende Punktzahl nicht innerhalb der Regelstudienzeit erworben und gegenüber dem Prüfungsamt nachgewiesen, muss er diese innerhalb von zwei weiteren Fachsemestern nach dem Ende der Regelstudienzeit nachweisen, ansonsten gilt das Bachelor-Studium in diesem Studiengang bzw. in der betreffenden Fächerkombination als erstmals nicht bestanden.
    Hat der Prüfling auch nach Ablauf eines weiteren Verlängerungssemesters nicht die erforderlichen 180 ECTS-Punkte erworben und gegenüber dem Prüfungsamt nachgewiesen, so gilt das Bachelor-Studium in diesem Studiengang bzw. in der betreffenden Fächerkombination als endgültig nicht bestanden.

    1.1. Zu welchem Semester zählt meine Prüfung?

    Dabei ist bei jeweils geringfügigem zeitlichem Überschreiten der Semestergrenze durch den Prüfungstermin oder durch die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses die Zugehörigkeit der jeweiligen Prüfung zum betreffenden Semester maßgebend.

    1.2. Wann werden Nachfristen gewährt?

    Überschreitet ein Prüfling aus wichtigem Grund eine der Fristen oder kann er aus wichtigem Grund Pflichtmodule innerhalb der vorgesehenen Semestergrenzen nicht erfolgreich ablegen, kann der zuständige Prüfungsausschuss auf Antrag eine Nachfrist gewähren. Ob der wichtige Grund für das Fehlen des Prüflings ausreichend ist, entscheidet der jeweilige Prüfungsausschuss. Bei Fehlen durch Krankheit ist ein ärztliches Attest vorzulegen.

    1.3. Wer ist für meine Nachfrist zuständig?

    Bei Studienfachkombinationen entscheidet jeder Prüfungsausschuss jeweils über sein Studienfach. Achtung! Soweit eine bestimmte Prüfung im Falle des Nichtbestehens bis zum Ende des folgenden Fachsemesters zu erwerben und gegenüber dem Prüfungsamt nachzuweisen ist, wird die Wiederholungsfrist durch Beurlaubung oder Exmatrikulation nicht unterbrochen.

    2. Studiendauer

    Um die Regelstudienzeit einhalten zu können, ist es zweckmäßig, die Module in einer bestimmten Reihenfolge zu belegen. Ihre Inhalte bauen vielfach aufeinander auf. Eine Orientierungshilfe für ein zeitlich abgestimmtes Studium gibt der Studienverlaufsplan. Bei der individuellen Studienplanung bieten die speziell zuständigen Fachstudienberater der Studienfächer bzw. die jeweiligen Prüfungsausschussvorsitzenden und Studienfachverantwortlichen Hilfe.

    3. Schriftliche Hausarbeit

    Allgemein muss der Abgabetermin für häuslich anzufertigende Erfolgsüberprüfungen (Hausarbeiten, Protokolle etc.) spätestens zwei Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit bekannt gegeben werden. Ein Überschreiten der Abgabefrist ist nur aus triftigem Grund, z. B. bei Krankheit unter Vorlage eines ärztlichen Attestes, möglich.

    Prüfungen

    (LPO I § 17, 22, 31, 32, 33, 77; LASPO § 13, 20, 21, 22, 23, 27, 29, 33, 38; FSB § 5)

    1. Fakten

    Der Termin samt Prüfungsort und dem Prüfer werden jeweils mind. 21 Tage vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

    • Mündliche Einzelprüfung: mind. 15 min, max. 60 min je Studierenden
    • Mündliche Gruppenprüfungen: mind. 15 min, max. 45 min je Studierenden
    • Schriftliche Prüfungen: mind. 45 min, max. 240 min

    Achtung! Zur Prüfung immer den Studierendenausweis und einen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis, Führerschein, Reisepass) mitbringen.

    LASPO § 21 Abs. 3, LASPO § 22 Abs. 3, LASPO § 23 Abs. 4, LASPO § 27 Abs. 4

    1.1 Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um mich zu einer Prüfung anmelden zu können?

    Eingeschrieben an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Prüfungssemester
    (Achtung: In Urlaubssemestern dürfen keine Prüfungen abgelegt werden)

    Erfüllen der Anmeldevoraussetzungen (z. B.: 50 % der Punkte in Übungsblättern, Bestehen eines Praktikums etc.)

    Die jeweilige Prüfung, die erste Lehramtsprüfung oder Kontrollprüfung darf noch nicht endgültig nicht bestanden sein.

    Die Prüfung darf noch nicht erfolgreich abgelegt worden sein.

    LASPO § 27, § 33

    1.2 Wie melde ich mich zu einer Prüfung an?

    Die Anmeldung erfolgt entweder automatisch durch das Belegen des entsprechenden Kurses oder durch elektronische bzw. schriftliche Anmeldung. Die Anmeldung durch Belegen eines Kurses erfolgt nur, wenn dieser erfolgreich mit erforderlichen Vorleistungen (Übungsblätter etc.) abgeschlossen wurde. Bei fehlender Anmeldung zu einer Prüfung wird die erbrachte Prüfungsleistung nicht gewertet. 

    Eine Rücktrittserklärung von der Prüfung ist in elektronischer Form oder handschriftlich im Dekanat abzugeben.

    Die Rücktrittsfrist von einer Prüfung endet 10 Werktage vor dem Prüfungstermin. Die Rücktrittserklärung ist schriftlich oder elektronisch per E-Mail im Dekanat abzugeben. Wird die Frist überschritten und schreibt der Studierende die Prüfung nicht mit, so gilt diese trotzdem als abgelegt und somit als nicht bestanden.

    Der Studierende kann sich von Staatsexamensprüfungen mit einem Attest eines Gesundheitsamtes, welches in der Regel nicht später als am Tag der Prüfung ausgestellt wurde, abmelden. Bei länger andauernden Krankheiten kann ein Urlaubssemester beantragt werden.

    LASPO § 20 , § 29; LPO § 17 Abs. 3

    1.3 Was muss ich bei Anmeldefristen und Fristüberschreitung beachten?

    Die Anmeldefrist wird zu jedem Prüfungszeitraum über Aushänge oder elektronische Systeme (Website) durch den Prüfungsausschuss bekannt gegeben. Die Studierenden haben die Aushänge bzw. Bekanntmachungen im Internet selbstständig zu beachten.

    Die erste Staatsexamensprüfung wird für das Lehramt an Gymnasien spätestens nach dem Ende der Vorlesungszeit des 13. Semesters abgelegt. Wird diese Frist überschritten, gilt die Prüfung als erstmals nicht bestanden. Die Meldefrist kann sich im Fall der Erweiterung des Studiums um zwei Semester verlängern. Sehen Sie hierzu den unten angegebenen Paragraphen der LPO. Im Falle der Erweiterung durch Psychologie verlängert sich die Frist um ein Semester.

    Bei Überschreiten der Meldefrist kann das Prüfungsamt auf Antrag eine Nachfrist gewähren.

    LPO § 31 Abs. 2

    1.4 Was mache ich, wenn ich eine Prüfung wiederholen muss?

    Der Prüfer kann pro Prüfling maximal einen zusätzlichen Prüfungstermin im selben oder folgenden Semester vereinbaren. Zwischen der ersten Prüfung und der Wiederholungsprüfung sollen mindestens zwei Wochen liegen. Einen Anspruch auf zusätzliche Prüfungstermine hat der Prüfling jedoch nicht. Eine bestandene Prüfung kann nicht wiederholt werden.

    Bei Nichtbestehen einer Prüfung wird die Wiederholungsfrist durch ein Urlaubssemester oder durch Exmatrikulation nicht unterbrochen.

    LASPO § 13 Abs. 5, § 33 Abs. 2 & 6

    1.5 Wie kann ich meine Klausur einsehen?

    Der Antrag auf Einsichtnahme ist dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich oder in elektronischer Form zu schicken. Die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse darf nicht länger als ein Monat her sein. Schriftliche Hausarbeiten können ebenfalls eingesehen werden.

    LASPO § 38

    2. Kontrollprüfungen

    Bis Ende des 2. Fachsemester muss das Modul 11-E-M oder das Modul 11-E-E erfolgreich bestanden sein. Ansonsten ist das Lehramtsstudium für Gymnasien im vertieft studierten Fach Physik erstmalig nicht bestanden.

    Die Vorgabe muss bei erstmaligem Nichtbestehen bis zum Ende des 3. Fachsemester erfüllt werden. Für den Fall der Nichterfüllung auch nach dem dritten Fachsemester ist das Studium für das Lehramt an Gymnasien im vertieft studierten Fach Physik endgültig nicht bestanden.

    FSB § 5

    3. Die erste Staatsprüfung

    3.1 Zulassungsvoraussetzungen

    Es müssen insgesamt 270 ECTS-Punkte bis Ende des 9. Fachsemesters erworben werden um zur ersten Staatsprüfung zugelassen zu sein.

    35 ECTS-Punkte im Fach Erziehungswissenschaften (Pädagogik/Psychologie),
    davon mind. 25 ECTS-Punkte aus folgenden Bereichen

    • mind. 7 ECTS-Punkte aus der Allgemeinen Pädagogik (Sozialisationstheorien und empirische Sozialisationsforschung, Ideen-, Sozial- und Institutionengeschichte der Pädagogik, pädagogische Anthropologie)
    • mind. 7 ECTS-Punkte aus der Schulpädagogik (Theorie der Schule als Institution und Organisation, Beurteilen und Evaluieren von Lehr-Lernprozessen, individuelle Förderung und Beratung)
    • mind. 10 ECTS-Punkte aus der Psychologie (Differentielle und Persönlichkeitspsychologie im Kontext der Schule, Sozialpsychologie der Schule und Familie, Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen)
    • die übrigen ECTS-Punkte sind aus lehramtsspezifischen Veranstaltungen aus dem Angebot der Universität oder aus Lehrveranstaltungen aus der Fachdidaktik zu erbringen

    je 92 ECTS-Punkte im fachwissenschaftlichen Bereich der vertieft studierten Fächer,

    • davon mind. 70 ECTS-Punkte aus den Zulassungsvoraussetzungen für das Fach Physik (Ausnahme: Fach Psychologie mit Schulpsychologie als Schwerpunkt)
    • mind. 14 ECTS-Punkte aus dem Gebiet ,,Grundlagen der Experimentalphysik“ (Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik)
    • mind. 14 ECTS-Punkte aus dem Gebiet ,Fortgeschrittene Experimentalphysik“ (Atom-/Molekülphysik, Kern-/Teilchenphysik, Festkörperphysik)
    • mind. 14 ECTS-Punkte aus dem Gebiet ,,Theoretische Physik“ (Klassische Mechanik einschließlich Spezieller Relativitätstheorie, Elektrodynamik, Thermodynamik, Quantenmechanik)
    • mind. 8 ECTS-Punkte aus physikalischen Praktika (darunter mindestens ein Praktikum für Fortgeschrittene)
    • Nachweis von mind. 8 Leistungspunkten aus der Fachdidaktik

    je 10 ECTS-Punkte im fachdidaktischen Bereich der vertieft studierten Fächer (Ausnahme: Fach Psychologie mit Schulpsychologie als Schwerpunkt), davon mind. 8 ECTS-Punkte aus folgenden Bereichen (siehe LPO §33)

    • Theoriegeleitete fachdidaktische Reflexion (z.B.: die Fähigkeit fachdidaktische Theorien des Faches anzuwenden und zu reflektieren)
    • Fachbezogenes Unterrichten (z.B.: die Kenntnis Fachunterricht wissenschaftlich begründet zu planen)
    • Fachbezogenes Diagnostizieren und Beurteilen (z.B.: die Kenntnis von Fördermöglichkeiten für unterschiedliche Begabungen)
    • Fachbezogene Kommunikation (z.B.: die Fähigkeit fachliche Fragestellungen innerhalb und außerhalb der Schule zu diskutieren)

    Fachliche Zulassungsvoraussetzungen des Faches Physik

    • 10 ECTS-Punkte im Rahmen der schriftlichen Hausarbeit
    • 6 ECTS-Punkte im Rahmen des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums
    • 15 ECTS-Punkte aus den lehramtsspezifischen Veranstaltungen unter 2. bis 4. der Universität

    § 77 Abs.1 LPO I, § 22 LPO I, § 32 LPO I

    3.2 Inhaltliche Prüfungsanforderungen

    Erfüllung der Fachlichen Zulassungsvoraussetzungen:

    • Vertiefte Kenntnisse aus der Experimentalphysik, insbesondere der experimentellen Methoden und der grundlegenden Versuchsaufbauten; Grundkenntnisse aus Atom-/Molekülphysik, Kern-/Teilchenphysik, Festkörperphysik
    • Grundkenntnisse aus der theoretischen Physik, insbesondere aus der klassischen Mechanik (einschließlich der Speziellen Relativitätstheorie), Elektrodynamik, Thermodynamik und Quantenmechanik
    • Einblick in die Geschichte der Physik unter besonderer Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zwischen Physik und anderen Wissenschaften, Technik, Gesellschaft sowie Umwelt
    • Fachdidaktische Kenntnisse gemäß § 33
    • Fähigkeit zur Elementarisierung physikalischer Sachverhalte unter Berücksichtigung der altersbedingten Abstraktionsfähigkeit
    • Kenntnis der physikalischen Lehr- und Arbeitsmittel und die Fähigkeit, diese nach didaktischen Gesichtspunkten einzusetzen
    • Fähigkeit an geeigneten Inhalten naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen exemplarisch darzustellen

     § 77 Abs.2 LPO I

    3.3 Prüfungsteile Schriftliche Prüfung

    • 3 Aufgaben aus der Experimentalphysik
      und zwar je eine mit Schwerpunkt in Atom-/Molekülphysik, in Kern-/Teilchenphysik und in Festkörperphysik
      Bearbeitungszeit: 4 Stunden
      Für jedes Gebiet werden 2 Aufgaben zur Wahl gestellt. 
    • 4 Aufgaben aus der theoretischen Physik
      und zwar je eine mit Schwerpunkt in klassischer Mechanik (einschließlich der Speziellen Relativitätstheorie), in Elektrodynamik, in Thermodynamik und in Quantenmechanik
      Bearbeitungszeit: 4 Stunden
      Für jedes Gebiet werden 2 Aufgaben zur Wahl gestellt.
    • 1 Aufgabe aus der Fachdidaktik
      Bearbeitungszeit: 3 Stunden
      3 Themen werden zur Wahl gestellt.

    § 77 Abs.3 LPO I

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