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    Faculty of Physics and Astronomy

    Forschungsschwerpunkt: Imaging Physics

    Die Wechselwirkung von elektromagnetischer Strahlung mit Materie kann zur zerstörungsfreien Abbildung und Charakterisierung physikalischer und biologischer Systeme eingesetzt werden. Unter dem Begriff „Imaging Physics“ finden sich Arbeitsgruppen mit unterschiedlichsten Ausrichtungen wieder. Diese reichen von der Biophysik über Astronomie und Nano-Optik bis hin zur Materialprüfung und Medizin. Der Forschung in diesen Arbeitsgruppen ist gemein, dass abbildende Verfahren eingesetzt oder entwickelt werden. Obwohl die räumlichen und zeitlichen Auflösungen solcher Verfahren über viele Größenordnungen variieren, basieren sie doch auf sehr ähnlichen Grundlagen.

    Die folgenden Arbeitsgruppen wenden bildgebende Verfahren an oder betreiben Grundlagenforschung in diesem Gebiet:

    • AG Hecht, EP5: Die AG Hecht forscht auf dem Gebiet der Nano-Optik. Grundlage ist das Verständnis und die Kontrolle der Ausbreitung von Photonen und verwandter elementarer Anregungen auf der Nanometerskala sowie deren Wechselwirkungen mit einzelnen oder wenigen optisch aktiven Molekülen oder Quantenpunkten.
       
    • AG Jakob, EP5: Die AG Jakob befasst sich mit Kernspintomographie (engl. Nuclear Magnetic Resonance, NMR). Dabei werden Ensembles von Kernspins manipuliert, um ortsaufgelöste Informationen und chemische Zusammensetzungen und Strukturen von Proben zu erhalten.
       
    • AG Behr, EP5: Die AG Behr untersucht das Magnetic Particle Imaging und verwandte Techniken, welche superparamagnetische Materialien als Tracer nutzen, um Zellen und andere markierte Stoffe zu detektieren und zu verfolgen.
       
    • AG Hanke, LRM: Die AG Hanke erreicht mittels NanoCT und Röntgenmikroskopie Ortsauflösungen von unter 100 nm in biologischen und materialwissenschaftlichen Proben. Für Strukturen kleiner als 100 nm steht der Gruppe ein eigenes Instrument mit Röntgen-Kleinwinkelstreuung (SAXS/WAXS) zur Verfügung.