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    Fakultät für Physik und Astronomie

    Nano-Optik mit atomarer Präzision - Wie Photonen Elektronen Konkurrenz machen

    Samstag, 08. Juli 2017

    um 10.30 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal im Hörsaalbau der Naturwissenschaften

    Professor Dr. Bert Hecht

    Modell eines Goldkristalls und nanoskopischer Spaltresonator
    Nano-Optik mit atomarer Präzision. Oben: Modell eines Goldkristalls wie er in der Nano-Optik zur Herstellung von Bauteilen verwendet wird. Unten: ein nanoskopischer Spaltresonator an der Spitze eines Goldkristalls wechselwirkt mit Quantenpunkten (rot) auf einer Probe.

    Sichtbares Licht ist von großer technologischer Bedeutung aufgrund seiner breiten Anwendbarkeit in Datenkommunikation, Mikroskopie und Spektroskopie. Einer Miniaturisierung und Parallelisierung optischer Anwendungen mit allen aus dem Bereich der Elektronik bekannten und damit verbundenen Implikationen steht jedoch die sehr große Lichtwellenlänge von mehreren hundert Nanometern entgegen. Anders als beispielsweise in der Elektronik ist eine Lokalisierung von Photonen auf Dimensionen weniger Nanometer keine leichte Aufgabe und erfordert den Einsatz hochentwickelter Nanostrukturen. In den letzten 20 Jahren hat es auf diesem Gebiet dramatische Entwicklungen bis hin zur Verwendung atomar präziser Strukturen in jüngster Vergangenheit gegeben.

    Im Vortrag werden wir diese Entwicklung kurz reflektieren, den aktuellen Stand der Technik darstellen und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben in deren Mittelpunkt hybride optische Nanostrukturen stehen werden. Dabei rückt zunehmend die Kontrolle der Quanteneigenschaften der Systeme in den Fokus des Interesses. 

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