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    Fakultät für Physik und Astronomie

    Neue Physik mit Neutrinos - Eine Brücke zwischen Teilchen- und Astrophysik

    Samstag, 02. Dezember 2017

    um 10.30 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal im Hörsaalbau der Naturwissenschaften

    Professor Dr. Werner Porod

    Innenansicht des SuperKamiokande-Detektors
    Innenansicht des SuperKamiokande-Detektors

    Sie sind die Exoten im Teilchenzoo: fast lichtschnell, mit verschwindend geringer Masse und kaum mit Materie wechselwirkend. Zwar lassen sich Neutrinos nur mit gewaltigem Aufwand aufspüren, doch dafür weist ihre Erforschung einen Weg, der über das Standardmodell der Elementarteilchen hinausführt. Neutrinos sind neben Photonen die häufigsten Teilchen im Universum. Erstaunlicherweise kennen wir bis heute nur wenige ihre Eigenschaften. Der Grund dafür liegt in ihrer ausgesprochen schwachen Wechselwirkung mit anderer Materie. Für Neutrinos ist die Welt transparent: Mühelos dringen sie durch Wände aus Blei, durch Ozeane, felsige Kontinente, ja ganze Planeten und Sterne. Gleichzeitig bieten sie die Chance fundamentale Aspekte des Universums zu erforschen wie z.B. die Frage, warum es mehr Materie als Antimaterie gibt. Sie können auch einen Schlüssel zum Verständnis der Dunklen Materie bieten.

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