Zeitfenstermodell
Hintergrund
Derzeit sind an der Julius-Maximilians-Universität (JMU) knapp 22.000 Studierende immatrikuliert. Diese verteilen sich auf ca. 150 Bachelor-/ Master-Studiengänge, fünf Lehramtsstudiengänge, verschiedene Staatsexamens- und Promotionsstudiengänge sowie auf auslaufende Diplom- und Magister-Studiengänge. In den Bachelor-/Master- und Lehramtsstudiengängen sind viele Fächerkombinationen möglich. Den Studierenden hierbei ein überschneidungsfreies Studienangebot zu bieten, um ihnen einen Abschluss in der Regelstudienzeit zu ermöglichen, ist erklärtes Ziel der JMU. Darum hat die JMU beschlossen, ein Zeitfenster-Modell einzurichten, mit dem die Angebote der Fächer und Fakultäten aufeinander abgestimmt werden.
Grundzüge des Zeitfenster-Modells
Der Schwerpunkt des Zeitfenster-Modells liegt auf den Pflichtveranstaltungen. Für diese muss eine Überschneidungsfreiheit hergestellt werden, um den Studierenden einen Abschluss in der Regelstudienzeit zu gewährleisten. Die an der JMU angebotenen Studienfächer und Fächerkombinationen bilden die Grundlage des Modells. Die Fächer werden in sechs Gruppen (A bis F) eingeteilt. Diese Einteilung berücksichtigt sowohl die Eigenheiten der Studiengänge und die Mehrfachnutzung von Lehrveranstaltungen als auch die Pflichtlehrveranstaltungen und den Lehrexport. Pflichtveranstaltungen für Kombinationsstudienfächer sind in der Vorlesungszeit von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr anzusetzen. Die Vorlesungszeit ist in Blöcke zu je 2 Semesterwochenstunden (SWS) gegliedert, die einheitlich zu den geraden Stundenzahlen beginnen. Damit ergeben sich zwischen zwei Blöcken immer Transferzeiten von durchschnittlich einer halben Stunde. Jedem Fach stehen pro Woche 26 SWS Hauptzeit zur Verfügung. Davon sind 8 SWS Kernzeit für einmal angebotene Pflichtveranstaltungen vorgesehen und 18 SWS Wahlzeiten für solche, die mehrfach angeboten werden. Für die Lehramtsstudiengänge sind darüber hinaus 2 SWS Kernzeit und 12 SWS Wahlzeiten für die Erziehungswissenschaften eingeplant. Das Zeitfenstermodell umfasst einen Zeitraum von fünf Jahren. Es werden also sowohl die dreijährigen Bachelor-Studiengänge als auch die zweijährigen Master-Studiengänge und zudem die Lehramtsstudiengänge erfasst. Für eine gerechte Verteilung wechseln innerhalb dieses Zeitraumes die Zeiten für die Fächer. Aus der hochschulweit nach gleichen Prinzipien zu erfolgenden Umsetzung des Zeitfenstermodells ergibt sich eine höhere Verlässlichkeit für Lehrende, Studierende und Verwaltungspersonal. Daneben ist mit einer stärkeren Verplanung der Räume auch eine bessere Ressourcennutzung verbunden.
Umsetzung und MINT-Zeitfenstermodell
Am 17. Mai 2010 hat die Hochschulleitung beschlossen, das Zeitfenster-Modell zum Wintersemester 2010/ 2011 zunächst für die Philosophischen Fakultäten I und II sowie die Katholisch-Theologische und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät einzuführen. Zum Wintersemester 2011/ 2012 soll die gesamte JMU ihre Veranstaltungen nach dem Zeitfenster-Modell ausrichten. Das derzeit eingesetzte Modell kann im
Download-Bereich des Zentrums innovatives Lehren und Studieren (ZiLS) eingesehen werden. Auf dieser Webseite finden Sie ab ca. Mitte Juli 2011 alle detaillierten Informationen zum MINT-Zeitfenstermodell und die jeweiligen Zeitfensterpläne für die modularisierten Studiengänge an der Fakultät.
MINT-Zeitfenstermodell und weiter Informationen
Aktuelle Zeitfenstermodelle
Zeitfenster-Modell 2.0 (Stand 30.06.2011)
Zeitfenster-Modell 2.0.1 (Stand 17.08.2011)
Zeitfenster-Modell 2.0.2 (Stand 02.01.2012)
Zeitfenster-Modell 2.0.3 (Stand 12.02.2012)- .......wird ständig weiter iteriert !
Weitere Informationen und Unterlagen
Richtlinien zur Raum- und Zeitvergabe (FR-Beschluss 29.06.2011)- .......wird ständig erweitert !
Wünsche, Anregungen und Kritik
Haben Sie Anregungen, Wünsche und Kritik an der spezifischen Umsetzung ds Zeitfenstermodells in der Fakultät für Physik und Astronomie? Wir nehmen jede konstruktive Kritik und Anregung ernst. Bitte füllen Sie das Formular unten aus!
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